Installationen

Objekte

BO

Bodenobjekte

Wandobjekt #1

Wandobjekte

Typo Pink

Wandobjekte

Wandobjekt PG

Wandobjekte

Spiegelstuhl

Wandobjekte

Wandobjekt #5

Wandobjekte

Hellblau

Wandobjekte

Wandobjekt Gelb

Wandobjekte

1 Dpi

Wandobjekte

1.8 Dpi

Wandobjekte

Blume

Bodenobjekte

Showup

Bodenobjekte

Wandobjekt #14

Wandobjekte

Wandobjekt #15

Wandobjekte

Wand zu Boden

Wandobjekte

Bodenobjekt #4

Bodenobjekte

Bodenobjekt #5

Bodenobjekte

Bodenobjekt #6

Bodenobjekte

Wandobjekt #3

Wandobjekte

Wandobjekt #2

Wandobjekte

Fotografie

Foto #8

Inszenierte Fotografie

Foto #9

Inszenierte Fotografie

Foto #10

Inszenierte Fotografie

Foto #11

Inszenierte Fotografie

Foto #12

Inszenierte Fotografie

Fotoobjekt #3

Fotoobjekte

Fotoobjekt #4

Fotoobjekte

Fotoobjekt #5

Fotoobjekte

Packung

Fotoobjekte

Fotoobjekt #6

Fotoobjekte

Fotoobjekt #7

Fotoobjekte

Foto #13

Inszenierte Fotografie

Foto #14

Inszenierte Fotografie

Foto #15

Inszenierte Fotografie

Foto #16

Inszenierte Fotografie

Schiefrunde Perle

Fotoobjekte

Fotoobjekt #8

Fotoobjekte

Fotoobjekt #9

Fotoobjekte

Fotoobjekt #10

Fotoobjekte

Fotoobjekt #11

Fotoobjekte

Bildgrafik

Collage #3

Papiercollagen

Collage #2

Papiercollagen

Collage #6

Papiercollagen

Collage #7

Papiercollagen

Collage #8

Papiercollagen

Collage #9

Papiercollagen

Collage #10

Papiercollagen

Collage #11

Papiercollagen

Wandcollage #3

Wandcollagen

Wandcollage #4

Wandcollagen

Fototapete #4

Fototapeten

Fototapete #5

Fototapeten

Fototapete #6

Fototapeten

Fototapete #7

Fototapeten

Fototapete #8

Fototapeten

Fototapete #9

Fototapeten

Wandcollage #5

Wandcollagen

Wandcollage #6

Wandcollagen

Wandcollage #7

Wandcollagen

Wandcollagen

Wandcollagen

Wandcollage #9

Wandcollagen

Wandcollage #10

Wandcollagen

Wandcollage #11

Wandcollagen

Fototapete #10

Fototapeten

Fototapete #11

Fototapeten

Fototapete #13

Fototapeten

Fototapete #14

Fototapeten

Fototapete #1

Fototapeten

Kunstraum

Der Kunstraum erlaubt mir ein (innerhalb meiner Begrenzungen) freies Spiel der Bezüglichkeiten, Formen, Materialien und deren Eigenheiten, Gegenstände und deren Verweise auf Realitäten - ohne sich einer Funktion unterwerfen zu müssen.


Ich repräsentiere in diesem Spiel etwas wie eine Schüssel, in der sich tröpfchenweise das Wasser sammelt, das an einer der Glasscheiben meiner Realitäten kondensiert ist - und beständig tropfend dieses Gefäß füllt. Dem Kondenswasser meiner Erfahrung verleihe ich zeitweilig Form und Sammlung, um es von Zeit zu Zeit auch wieder auszuleeren. 
Meine Arbeit sind räumlich erfahrbare Spuren dieser Sammlung und Leerung.
Und ich helfe dem Material bei der Entfaltung seines Eigenlebens.
 Ich befrage den Raum nach seiner potentiellen Funktion - aber auch nach seinem Potential mit importiertem Material bedeutsame Verbindungen einzugehen, Strukturen oder neue Systeme zu bilden. Die Zuweisung von Bedeutung geschieht aus einer bestimmten Perspektive heraus und wird dann variabel, wenn diese Perspektive sich verändern darf.

Gleichzeitig eignen sich die Objekte und Installationen als Projektionsräume für „Seinszustände“. Da die Sprache selbst sich bei Bildern und Metaphern aus der Physischen Welt ihre Begriffe ent-lehnt, verweisen derartige räumliche Gefüge ebenso auf psychische Befindlichkeiten: ab-hängig, eigen-ständig, zu-geneigt, über-legen, ent-wickeln, er-liegen etc. Formensprache wird lesbar, weil auch unser Denken sich an räumlicher Erfahrung orientiert.



Im Grunde transformiere ich immer wieder meinen Bezug von inneren (imaginierten) zu äußeren (auch den abgebildeten) Räumen. Von der Ansicht zur Einsicht - oder vom Bedürfnis zum Einverständnis.
 Durch Kunstproduktion stets erneut den Fussboden der Realität zu befragen, bedeutet aber auch Inkonsistenzen zuzulassen. Der vermeintlichen Leere oder dem Chaos kein eiliges Konstrukt aus "ach, ich weiss schon, das ist doch...." entgegenzuhalten, das die bekannte Orientierung wieder herstellt.
Sondern einfach damit sein. Vielleicht sogar damit wohlig neugierig und abenteuerlich entspannt sein.
 Aus dem tiefen Einverständnis mit dem Widersprüchlichen entsteht möglicherweise Kunst - und die Lust, sie in sich einzulassen.


Kunst bedeutet mir, mit Material im Raum etwas zuzulassen, was sonst vielleicht gar nicht sein dürfte.

Mit Hilfe der Fotografie verschränkt Barbara Denzler die aktuelle Wahrnehmung mit dem Bildspeicher unserer Erinnerung.

Abbildungen von Gegenständen und Fragmenten verbinden sich zu einer komplexen Bildsprache. Die ausgesägten Konturen der Fotoobjekte verzahnen sich mit der Wandfläche, deren weißer Leerraum mitgeformt wird.
Inszenierte Fotografien von Gegenständen und Materialfragmenten erfinden in ihrem Verbund eine üppige, beinahe malerische Farb- und Formensprache.
Sie verführen den Betrachter mit ihrer formalen Ästhetik und beinahe stofflicher Sinnlichkeit zur Nähe und halten ihn im nächsten Moment mit ihrer Befremdlichkeit auf Distanz. Er ist eingeladen, der Gewohnheit zu widerstehen, indifferente Gegenstände sofort mit Begriffen zu belegen, um sich stattdessen an seiner Lust am Schauen zu erfreuen.

Aus jahrzehntelanger Produktion von DIN A4 Zeichnungen und grafischen Papiercollagen aus Zeitschriftenfotos dehnten sich meine Bildideen allmählich über Möbel und Raumteiler auf Wände, Böden, Decken aus.
Digitale Composings liefern die Bilddaten zum Druck von Fototapeten die sich an ausgewählten Stellen in Raumzonen integrieren oder mit ihrem Illusionscharakter unsere Wahrnehmung herausfordern. Die Fotografie reduziert den Raum auf eine Bildfläche, von der aus der Betrachter wieder neuen imaginären Raum konstruiert.
Er projiziert seine eigene Raumvorstellung auf den abgebildeten Raum, der sich meist nicht sofort erschließen lässt. Die Fotografie wird Fenster zu einem Raum, der scheinbar hinter dem liegt, den wir physisch teilen. Der reale Raum verschränkt sich mit dem abgebildeten und dieser wiederum mit dem Vorstellungsraum.
Im reflektierten Verhältnis von Abbild und Welt entsteht hier ein Spannungsverhältnis zwischen den miteinander verwobenen Räumen.