raumgestaltung möchte einige Schritte über die bekannten Anforderungen an Nutzräume und Bedürfnisse der Nutzer hinausgehen, und forscht an der Ausgestaltung Protoypischer Raumdesigns. Wie wärs mit einem Kuschelraum oder einem Konfliktraum?
Das Atelier ist der Ort, an dem sich noch vage Ideen sich zuerst in Pappe und Skizze manifestieren…

Seit etwa 1998 greife ich umgestaltend in bestehende Raumsituationen ein.
Im Kunstkontext habe ich meist „site-specific-art“ installiert, mein Rezeptionsangebot an Wahrnehmung, Schlussfolgerung und auch körperliches Verhalten des Besuchers gerichtet.
Es gab u.a. Hängematten aus Ketten, Kleidern und Kabeln die über einem Spiegelsee aufgespannt waren, einen Haufen aus Papierstreifen zum hineinlegen, eine Schaukel um zwischen 2 Raumsituationen hin und her zu schwingen.
Meine Interventionen dehnten sich auf den Stadtraum aus um sich schliesslich den Räumen zuzuwenden, in denen Menschen arbeiten, warten, entlanggehen oder wohnen. Denn dort gibt es den größten Handlungsbedarf und noch viele ungenutzte Möglichkeiten, die unseren Verhaltensspielraum erweitern!