Gestell

Installation in der Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden, 2002
Auszug aus der Eröffnungsrede von Simone Demandt:

...Barbara Denzlers Installationen können durch das Entziffern einer Formensprache „gelesen“ werden: es gibt tektonische Verknüpfungen, farbliche Verwandtschaften, Verspannungen mit dem Umraum, Achsen und Materialaffinitäten und -diskrepanzen. So kann man sich durch die Rauminstallation im mittleren Raum, mit dem Titel „Gestell“ in das widerum Objekte integriert sind, hindurchfädeln. Dennoch wird man immer wieder an den Ausgangspunkt seiner Erforschung zurückgeworfen, eine gewisse Verweigerung der Arbeit bleibt bestehen. Ist es ein Regal, ist es bloße Materialverschränkung, ist es ein Anfang von etwas völlig anderem, unbekanntem? Kann dieses Geflecht auch weitergebaut werden? Doch wie stoppt man dann, wann kann aufgehört werden? ...