Intervention #4

Interventionen

Intervention #12

Interventionen

Intervention #9

Interventionen

Intervention #10

Interventionen

Intervention #13

Interventionen

Intervention #14

Interventionen

Intervention #16

Interventionen

Intervention #22

Interventionen

Intervention #18

Interventionen

Intervention #31

Interventionen

Intervention #5

Interventionen

Erdstapel

Projekte im Stadtraum

Rathaus Walldorf

Kunst am Bau

Tauschregal 1.0

Projekte im Stadtraum

Tauschregal 2.0

Projekte im Stadtraum

m² teilen

Projekte im Stadtraum

Stadtraum

Wenn Barbara Denzler in den Stadtraum plastisch eingreift, benutzt sie bestehende Ordnungsgefüge wie ein Fundament für die eigene Kreativität.
Sie fügt Objekte aus ortsfremden Zusammenhängen wie zum Beispiel gestapelte Bettwäsche hinzu, oder am vorhandenen Stadtmobiliar, indem sie Pullover und T-Shirts um eine Laterne knotet.
Aus diesen Eingriffen resultieren Inseln anderer Ordnung, die teils ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen, teils Regeln aus dem jeweiligen Kontext zitieren und mit dem funktional gestalteten Stadtraum einen poetischen Dialog anzetteln.

Barbara Denzlers Hinzufügungen oder Verschiebungen integrieren sich formal und sind in Ihrer Struktur der Umgebung so verwandt, dass sie eine Zweckdienlichkeit vermuten lassen, obwohl sie meist keine Funktion erfüllen.
Die Logik des öffentlichen Ortes wird punktuell gesprengt, wenn man beispielsweise inmitten des Buchbestandes der Stadtbibliothek Gipspfützen findet, oder ein Baustellenfahrzeug auf seinem Dach einen fein säuberlich geschichteten Berg aus Latten und Brettern spazieren fährt.

Die Interventionen veranlassen zur Befragung von Erwartungshaltungen und daraus resultierenden Wahrnehmungsmustern.
Sie erinnern an die potentielle Erweiterung des individuellen Handlungsspielraumes jenseits von Zweck.

Neben den abgebildeten Kunstaktionen im Stadtraum und in öffentliche Gebäuden finden sich In der Rubrik "Geschäftsraum" (Goethe-Institut Nancy, Rathaus Karlsruhe, BLM Karlsruhe) einige weitere installative Raumkonzepte, die ebenfalls öffentlich zugänglich sind.

TAUSCHREGAL appellierte an die eigene Verantwortung über den Gebrauch, Verbrauch und die Vernichtung der Materialien und Dinge und deren Verteilung.
Die unbekannten Stadtmitbewohner wurden zu potentiell Schenkenden und Beschenkten: die Nutzbarkeit der Dinge stand vor dem eigenen Nutzen. Wer etwas aus dem REGAL für sich herausnahm, entschied unabhängig vom Geldsystem, ob und was er braucht. Marktwirtschaftliche Kategorien wie "Sonderangebote" korrespondieren mit der Minderwertigkeit des Kostenlosen das ggf. durch den eigenen Bedarf aufgewertet wird. TAUSCHREGAL war eine Skulptur im öffentlichen Raum die täglich ihre Form veränderte - jeder konnte sie mitgestalten!

Tauschregal 1.0
Stand im Rahmen von KOI 02 ENBLOC (Kunst im Stadtraum) September 2007 vor dem Bürgerzentrum Süd in Karlsruhe. Der Vorläufer von Tauschregal2.0 war nur zum Tauschen von Habseligkeiten gedacht, und bot nicht die Option, Gegenstände auch zu zerstören.

Tauschregal2.0
im Rahmen der CONTAINART 2008 befand sich in einem Container in der Fussgängeerzone in Fürth bei Nbg. Es bot den Besuchern mehrere Handlungsangebote:
Gegenstände aus Ihrem eigenen Haushalt, die entbehrlich oder überflüssig werden, konnten im "TAUSCHREGAL2.0 / Regal1" im Kunstcontainer in der Fussgängerzone abgelegt werden. Dort standen sie denen zur Verfügung, die sie brauchen konnten und mitnehmen wollten.
Wenn Sie entschieden, daß der Gegenstand nicht mehr weiter in Gebrauch bleiben soll, so hatten Sie die Möglichkeit, diesen im Container zu zerstören und das Ergebnis dieses Vorgangs im "TAUSCHREGAL 2.0 / Regal2" zur Schau zu stellen.
Die Form der Gegenstände wurde komplexer. Durch die Zerstörung wurden sie von ihrem Verwendungszweck befreit und nähern sich dem Erscheinungsbild und der Betrachtungsweise eines Kunstobjektes.